TV-Beitrag über Euroweb auf MDR
17. Januar 2010 Hinterlasse einen Kommentar
Ein interessanter Beitrag erschien vor kurzem beim Fernsehsender MDR in der Sendung Escher und wurde unter anderem auf mein-parteibuch rege diskutiert und kommentiert:
Hier der link http://www.dailymotion.com/video/xbvnad_euroweb-und-webstyle-bei-escher-2-s_news
Es geht – wie schon seit sehr langem in einigen Foren – um die sogenannte Referenzkundenmasche im Direktvertrieb. Gezeigt wurde unter anderem ein Mitschnitt eines Verkaufsgespräches mit einem Euroweb-Mitarbeiter, bei welchem dieser vom Interessenten die schnelle Entscheidung zum Abschluss heute erwartete.
Die eine Seite ist natürlich jene der “Geprellten”, welche sich beim Vertragsabschluss überrumpelt fühlen, andererseits rein rechtlich jedoch kein Widerrufsrecht haben.
Wir wollen uns hier einmal auf die Seite der Unterzeichnenden stellen und mit einem zitierten Kommentar zeigen, wie solche Vertragsabschlüsse zustande kommen können:
“Hier wird viel darüber geredet das doch jeder Selbständige in der Lage sein müsste bei solchen Angeboten nein zu sagen und das diese doch schlußendlich selber Schuld sein.
Stimmt, aber man sollte sich eben das ganze nicht nur oberflächlich ansehen sondern mal in die Tiefe gehen.
Ein Verkäufer der im Außendienst ist bietet sein Produkt an und versucht den potentiellen Kunden mit den Vorteilen seines Produktes, seiner persönlichen Ausstrahlung und natürlich auch mit seinem verkäuferischen Fähigkeiten zu überzeugen. Hierzu gehört auch ein gewissen Kommunikationsvermögen.
Ein ADM der mit der Referenzkundenmasche arbeitet ist meiner Meinung nach kein Verkäufer. Er leiert einen Verkaufsleitfaden herunter der, egal bei welcher dieser Unternehmen, immer gleich ist. Dieser Leitfaden ist psychologisch aufgebaut und wenn der ADM es richtig macht bleibt dem Kunden am Ende kaum eine Möglichkeit nein zu sagen da er dem ADM im laufe des Gespräches bereits mehrfach bestätigt hat das er ein super tolles Produkt hat. Die meisten Menschen sind nun mal relativ leicht zu beeinflussen und wenn man Ihnen sagt: “Das bekommst Du nicht!” wollen sie es erst recht haben. Das bedeutet Antiverkauf, dem Kunden zu sagen wir wollen Dich nicht und der Kunde verkauft sich dann so gut wie möglich um es doch zu bekommen.
Also haut doch bitte nicht immer auf den Geschädigten rum die drauf reingefallen sind, nicht jeder ist so versiert das er sich gegen diese Taktiken effektiv wehren kann, das hat auch nichts mit mündig oder selbständig zu tun, das ist meschlich.”
( Autor “Rolf” auf mein-parteibuch )
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