Adocom und Twitter und was sonst noch

Da haben wir doch mal wieder was interessantes gefunden:

Auf Mein Parteibuch Blog findet sich ein interessanter Eintrag, mit einem Link zu Twitter.

Dann ist der Antiverkauf, die Referenzkundenmasche und was sonst noch aus diesem Metier

also immer noch aktiv ?

Hier direkt der Link aus oben genanntem Blogeintrag:  http://twitter.com/witlof67

TV-Beitrag über Euroweb auf MDR

Ein interessanter Beitrag erschien vor kurzem beim Fernsehsender MDR in der Sendung Escher und wurde unter anderem auf mein-parteibuch rege diskutiert und kommentiert:

Hier der link  http://www.dailymotion.com/video/xbvnad_euroweb-und-webstyle-bei-escher-2-s_news

Es geht  – wie schon seit sehr langem in einigen Foren – um die sogenannte Referenzkundenmasche im Direktvertrieb. Gezeigt wurde unter anderem ein Mitschnitt eines Verkaufsgespräches mit einem Euroweb-Mitarbeiter, bei welchem dieser vom Interessenten  die schnelle Entscheidung zum Abschluss heute erwartete.

Die eine Seite ist natürlich jene der “Geprellten”, welche sich beim Vertragsabschluss überrumpelt fühlen, andererseits rein rechtlich jedoch kein Widerrufsrecht haben.
Wir wollen uns hier einmal auf die Seite der Unterzeichnenden stellen und mit einem zitierten Kommentar zeigen, wie solche Vertragsabschlüsse zustande kommen können:

“Hier wird viel darüber geredet das doch jeder Selbständige in der Lage sein müsste bei solchen Angeboten nein zu sagen und das diese doch schlußendlich selber Schuld sein.
Stimmt, aber man sollte sich eben das ganze nicht nur oberflächlich ansehen sondern mal in die Tiefe gehen.
Ein Verkäufer der im Außendienst ist bietet sein Produkt an und versucht den potentiellen Kunden mit den Vorteilen seines Produktes, seiner persönlichen Ausstrahlung und natürlich auch mit seinem verkäuferischen Fähigkeiten zu überzeugen. Hierzu gehört auch ein gewissen Kommunikationsvermögen.

Ein ADM der mit der Referenzkundenmasche arbeitet ist meiner Meinung nach kein Verkäufer. Er leiert einen Verkaufsleitfaden herunter der, egal bei welcher dieser Unternehmen, immer gleich ist. Dieser Leitfaden ist psychologisch aufgebaut und wenn der ADM es richtig macht bleibt dem Kunden am Ende kaum eine Möglichkeit nein zu sagen da er dem ADM im laufe des Gespräches bereits mehrfach bestätigt hat das er ein super tolles Produkt hat. Die meisten Menschen sind nun mal relativ leicht zu beeinflussen und wenn man Ihnen sagt: “Das bekommst Du nicht!” wollen sie es erst recht haben. Das bedeutet Antiverkauf, dem Kunden zu sagen wir wollen Dich nicht und der Kunde verkauft sich dann so gut wie möglich um es doch zu bekommen.

Also haut doch bitte nicht immer auf den Geschädigten rum die drauf reingefallen sind, nicht jeder ist so versiert das er sich gegen diese Taktiken effektiv wehren kann, das hat auch nichts mit mündig oder selbständig zu tun, das ist meschlich.”

( Autor “Rolf” auf mein-parteibuch )

Gerichtsvollzieher hat jetzt endlich gepfändet!

Hier melde ich mich nochmal zu Wort! Adocom hat es tatsächlich darauf ankommen lassen, dass der Gerichtsvollzieher vor der Tür steht und in der Firma adocom pfändet! Mein Lohn und die Fahrtkosten hat er nun eingetrieben!

Dass adocom das nicht peinlich ist, wenn ständig der Kuckuckskleber im Hause Nowack und Döring zu Besuch ist!

Naja, nach fast einem halben Jahr nach Ausscheiden aus der Firma adocom, adoweb, adoprint habe ich endlich mein Geld!

Adocom oder wie man sich ums Gehalt drückt

Die erste Firma über die ich hier schreiben möchte ist die Firma Adocom ohg aus Falkensee.

Eine Firma die hauptsächlich mit Azubis und Praktikanten arbeitet und nur etwa um die 15 fest angestellte Mitarbeiter im Innendienst hat sich aber großspurig als Unternehmensgruppe Adocom hinstellt.  Diese Gruppe besteht aus den Firmen Adoweb, Adoprint und Adosoft, hinzu kommt noch ein eigenes Inkassounternehmen (DN-Forderungs-Consulting).

Worum es aber in erster Linie geht ist wie die Firma Adocom mit Ihren Mitarbeitern umgeht. Sowie sich der Inhaber der Firma, Herr Gernot Nowack , dazu entschieden hat das ein Mitarbeiter für ihn keine Wert mehr hat wird er aus der Firma entfernt. Das ist zunächst ja auch nicht verwerfliches, die Methoden jedoch schon. Es werden den Mitarbeitern Auflösungsverträge vorgelegt damit das Arbeitsverhältnis dann auch sofort beendet ist, als Alternative bekommen die Mitarbeiter dann noch eine fristlose Kündigung vorgelegt, wohl in der Hoffnung das der zu kündigende Mitarbeiter sich dadurch so unter Druck gesetzt fühlt das er den Aufhebungsvertrag annimmt um keine Sperre vom Arbeitsamt zu riskieren. Das eine fristlose Kündigung in den meisten Fällen gar nicht gerechtfertigt wäre, darauf kommen die meisten in dieser Situation gar nicht. Nur wenige haben die Ruhe und Gelassenheit und vor allem das rechtliche Wissen um richtig zu reagieren und die Kündigung zu nehmen, damit zum Arbeitsgericht zu gehen und Kündigungsschutzklage einzureichen, diese Klagen werden in der Regel gewonnen und die Firma muss eine fristgerechte Kündigung ausstellen.

Jetzt geht es aber erst los, sowie ein Mitarbeiter die Kündigung oder den Aufhebungsvertrag bekommen hat oder sogar selbst gekündigt hat werden die Zahlungen an den Mitarbeiter eingestellt. Der Mitarbeiter oder eher ehemalige Mitarbeiter muss nun also erst mal hinter seinem Geld herlaufen. Da die meisten nicht wissen das es bei der Firma Adocom gang und gebe ist so zu verfahren warten sie erst mal ein paar Tage ab, dann wird telefonisch nachgefragt wo denn das Geld bleit und als Antwort bekommt man das es wegen der Abschlußberechnung etwas länger dauern kann oder das das Geld schon längst überwiesen wurde oder das es sich wohl um einen Fehler handelt und es geprüft wird. Derr Mitarbeiter ist erst mal beruhigt und vertraut darauf das dieses seriöse Unternehmen die Lohnbuchhaltung schon korrekt führt und alles ordnungsgemäß abgewickelt wird, schließlich ist sowas ja gesetzlich geregelt. Was der ehemalige Mitarbeiter nicht weiß, die Inhaber/Geschäftführer interessieren sich anscheinend nicht für Gesetze, das Gehalt und die Reisekosten die noch ausstehen werden nicht gezahlt.

Nach einiger Zeit wird der ehemalige Mitarbeiter dann doch unruhig und ruft wieder bei der Firma Adocom an. Die Geschäftsführer der Firma Adocom sind natürlich gerade nicht zu erreichen und Mitarbeiter in der Buchhaltung können keine genauen Auskünfte erteilen. Also schreibt der mittlerweile wütende ehemalige Mitarbeiter einen Brief an die Geschäftsführung der Firma Adocom und fordert sein Geld ein, es folgt ……. keine Reaktion. Die einzige Möglichkeit die der wütende ehemalige Mitarbeiter nun noch hat ist seine Gehaltsforderungen gerichtlich geltend zu machen. Also Klage vor dem Arbeitsgericht einzureichen und/oder einen Mahnbescheid und danach einen Vollstreckungsbescheid gegen die Firma Adocom zu erwirken. In beiden Fällen muss sich der wütende ehemalige Mitarbeiter jedoch darauf einrichten das es einige Zeit in Anspruch nehmen wird bevor er sein Geld bekommt.

Wie verhällt sich denn jetzt die Firma Adocom, jeder normal und logisch denkende Mensch wird davon ausgehen das sie die Gelder überweisen da sie vor Gericht eh verlieren und es ja wohl unangenehm ist den Gerichtsvollzieher im Haus zu haben. Nun, die Geschäftsführung der Firma Adocom scheint hier andere Vorstellung von normalem und logischem Denken zu haben denn es wird immer noch nicht gezahlt. In der Regel wird bis zum ersten Gerichtstermin gewartet und dann kurz nach Proßezbeginn ein Fax geschickt womit dem Gericht mitgeteilt wird das der Geschäftsführer krank ist und leider nicht zu dem Termin erscheinen kann, daher wird in der Regel entschieden den Termin zu verschieben also ein neuer Verhandlungstermin festgesetzt, also noch mal ein paar Wochen kein Geld zahlen. Das klappt auch ganz gut weil es kaum vorkommt das diese Prozesse vor dem gleichem Richter stattfinden und der Richter daher auch nicht weiß das es gängige Praxis der Firma Adocom ist so zu verfahren. Notfalls wird auch noch mal die Zuständigkeit des Gerichtes angefochten, das bringt dann wieder einen Verfahrensaufschub. Das Ergebis ist dann das der wütende ehemalige Mitarbeiter monatelang hinter sienem Geld herlaufen muss. Wenn er es hartnäckig tut wird er sein Geld irgendwann bekommen denn die Firma Adocom muss das Gehalt und die Reisekosten zahlen aber nur wenn der wütende ehemalige Mitarbeiter auch den langen Atem hat dahinter her zu laufen und er darf auch nicht zu lange warten. In den Arbeitsverträgen der Firma Adocom steht in §9 Abs.2 das die Forderungen innerhalb von 3 Monaten gerichtlich geltend gemacht werden müssen ansonsten verfallen sie. Ob das nach dem BGB überhaupt rechtens ist halte ich persönlich für sehr fragwürdig aber der Inhaber und Geschäftführer der Firma Adocom, Gernot Nowack, muss es ja wissen, schließlich studiert er ja nebenbei Betriebswirtschaftlehre.

Um sich das alles zu ersparen kann ich nur jedem raten der sich überlegt bei der Unternehmensgruppe Adocom oder eine seiner Firmen zu arbeiten dies nicht zu tun, er wird früher oder später die oben beschriebenen Probleme bekommen.

Adocom und die Reisekosten

Laut Vertrag zahlt die Firma Adocom Ihren Mitarbeitern Reisekosten bis zu einer Höhe von 500,– Euro pro Monat. Die Reisekosten sind auf einem Formular einzureichen und es werden für jeden gefahrenen Kilometer 0,30 Euro erstatte die der Mitarbeiter mit seinem eigenen PKW für die Firma unterwegs war,

Bis hierher alle ganz normal, aber da kann die Firma Adocom auch noch mal was drehen.

Für fahrten ins Büro werden keine Reisekosten übernommen, auch normal. Nun kommt es aber auch vor das ein Mitarbeiter nachdem er im Büro war noch zu Kundenterminen fährt, dies sind dann eindeutig wieder Fahrten die zu erstatten sind besonders wenn es vorher mit Herr Gernot Nowack persönlich abgesprochen worden ist und Herr Nowack dem Mitarbeiter auch noch einen Bewerber mitgegben hat damit der Mitarbeiter den Bewerber für Herrn Nowack einschätzen soll und entscheiden soll ob dieser eingestellt werden soll.

Nun reicht der Mitarbeiter seine Reisekostenabrechnung fristgerecht ein und rechnet darin natürlich auch die Fahrten an diesem besagtem Tag ab an dem er nach dem Bürotag noch Kundentermine wargenommen hat und für Herrn Nowack den Bewerber mitgenommen hat. Mittlerweile hat der Mitarbeiter bei der Firma Adocom gekündigt und musste seine Reisekosten nun auch anmahnen damit sie überwiesen werden. Als das Geld dann auf dem Konto eintrifft stellt der Mitarbeiter fest das es hier zu einer Differenz gekommen ist, er prüft es nach und es handelt sich bei dem Differenzbetrag genau um die gefahren Kilometer an diesem besagtem Tag.

Diese Kürzung der Reisekosten wurde ohne Rücksprache mit dem Mitarbeiter durchgeführt und sie stellt eine eindeutige Verletzung des Vertrages dar. Nun, um wie viel Geld ging es denn da überhaupt? Es waren genau 23,40 Euro, ein Betrag den ein Unternehmen wie die Firma Adocom eigentlich locker verschmerzen müsste aber anscheinend nun auch wieder nicht. Der Mitarbeiter hat sich jedenfalls entschieden auf die 23,40 Euro zu verzichten und auch keine weiteren rechtlichen Schritte wegen dieser Sache gegen die Firma Adocom zu unternehmen, der Aufwand lohnt einfach nicht und man will ja auch keinem die Butter vom Brot nehmen.

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